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Bodentage an der LFS Obersiebenbrunn

Der Thementag „Grundwasserschutz und Bewässerung“ war ein großer Erfolg für die LFS Obersiebenbrunn

Der am 16. Februar abgehaltene Thementag „Grundwasserschutz und Bewässerung“ brachte mit über 300 externen Besuchern den Vortragssaal der LFS Obersiebenbrunn fast zum Bersten. Termin, Thema und das Fachwissen der anerkannten Referenten waren optimal aufeinander abgestimmt, die Mitorganisatoren, BBK Gänserndorf, LFI und Lagerhaus Marchfeld mit ins Boot geholt.

Aus dem weiten Bogen, der die Fachbeiträge umfasste, konnte sich jeder Teilnehmer jene Informationen holen, die für seine Situation wesentlich waren. Denn während DI Peter Muck einleitend die Notwendigkeit und die Vorgaben im Projekt „Vorbeugender Grundwasserschutz“ erklärte, ging Mag. Katharina Welzig gekonnt auf das Wasserrecht ein und pochte darauf, dass die im Bescheid angeführten Beregnungszeiten auch tatsächlich einzuhalten sind. Wer DI Georg Dersch zuhörte, konnte erfahren, dass man, nicht strikt die N – Obergrenzen im Projektgebiet auf allen Schlägen einzuhalten hat, sondern auch darauf achten soll, Schläge mit geringer Bonität (Weizenerträge bis 2.500 kg/ha) auch dementsprechend niedriger zu düngen.

In seinem Vortrag über die Wasserqualität allgemein und im Marchfeld speziell erläuterte DI Wofgang Neudorfer die einzelnen Qualitätsbegriffe und zeichnete ein Bild der aktuellen Situation im Marchfeld, die tatsächlich noch verbesserbar wäre, speziell, wenn es um die Biologie der Gewässerrandzonen geht. Die chemische Zusammensetzung der Oberflächenwässer selbst ist aber bereits auf einem guten Niveau. Dr. Stefan Rakaseder informierte über Möglichkeiten, Nitratausträge in das Grundwasser zu reduzieren und verwies auf den Nitratgehalt von Beregnungswasser, der hier auch zu unvorhergesehenen N – Überschüssen beitragen kann. 

Zu Mittag versuchte man die verlorene Zeit wieder aufzuholen, indem gleichzeitig mit der exzellenten Verköstigung, Wildragout, die Zeit für die Maschinenpräsentation genutzt wurde.

Am Nachmittag zeigte Dr. Peter Cepuder gekonnt auf, was mit richtigem Beregnen, gemeint waren Termin, Menge und Methode, zu bewerkstelligen ist und DI Laura Essl erklärte, wie man mit Hilfe von Satellitenbildern, die nur einmal wöchentlich geschossen werden, die Bedürfnisse und Pflanzenbeständen so akkurat und frühzeitig erkennen, und als Landwirt darauf reagieren kann.

DI Hermann Weiß konnte in seinem Abschlussreferat wunderbar herausarbeiten, welchen Nutzen die Elektrifizierung der Feldbrunnen haben kann und brachte Zahlen, Daten und Fakten, die nur zu einem Umsetzen veranlassen können.

Nur mehr klein war die Gruppe derer, die gemeinsam mit Ing. Andreas Scheidl aufbrachen, um die Sickerwasseranlage zu besichtigen.

Ein herzliches Dankeschön den Referenten, den Besuchern und an alle Kollegen der LFS Obersiebenbrunn samt SchülerInnen der 2B, mit deren Hilfe dieser Tag so gut umgesetzt werden konnte, kommt von DI Elisabeth Zwatz-Walter, die für die Gesamtplanung und Moderation des Tages verantwortlich war.

Die DOWNLOADS zur Veranstaltungen finden Sie in der Menüleiste unter dem Menüpunkt "Vortrag".